TXL. Ideen für die Zeit der Nachnutzung.

Wohnen - Wissenschaft - Arbeit

Wenn der Flughafen BER fertiggestellt sein wird, muss laut Planfeststellungsbeschluss aus dem Jahr 1996 nach spätestens sechs Monate der Flughafen Tegel schließen. Damit endet eine Ära in Reinickendorf und der Umgebung, die von Fluglärm und vielen Unannehmlichkeiten für die ca. 300.000 Anwohnerinnen und Anwohner in den Einflugschneisen verbunden war.

Es ist also an der Zeit nicht mehr über mögliche Schallschutzmaßnahmen oder etwa über eine mögliche Offenhaltung Tegels zu diskutieren, sondern sich über die sinnvolle Nachnutzung des Areals Gedanken zu machen. 

Masterplan Tegel

Den Link zum Masterplan TXL Berlin finden Sie hier. Er ist Planungs- und Realisierungsgrundlage für die Entwicklung des Geländes und unter breiter Einbindung der Öffentlichkeit entstanden.


Als Reinickendorfer SPD haben wir bereits vor Jahren zahlreiche Vorschläge gemacht, wie eine sinnvolle Nachnutzung aussehen könnte.

Mit der Urban Tech Republic und der Beuth-Hochschule haben wir ein Zukunfts-Cluster im Bereich der städtischen Infrastruktur des 21. Jahrhunderts entworfen, durch welches Forschung, Wissenschaft und Arbeit am Standort TXL in Einklangg gebracht werden sollen. Mit dem Forschungs- und Wissenschafts-Campus entsteht aber nicht nur ein zweiter Standort für die Beuth-Hochschule, sondern auch ein Technologiepark, der ca. 15.000 Arbeitsplätze schaffen soll.

Mit den Quartieren rund um den Kurt-Schumacher-Platz werden wir bezahlbaren Wohnraum schaffen. Der Autobahnzubringer wird zurückgebaut, stattdessen sollen etwa 5.000 Wohnungen im unteren Mietpreissegment entstehen. Das Gelände wird außerdem umweltfreundlich erschlossen und die notwendige soziale Infrastruktur (Schulen, Kitas, Einkaufs- und Freizeitmöglichkeiten, etc.) geschaffen. Nähere Infos und Möglichkeiten zur Beteiligung am Prozess finden Sie unter: www.stadtentwicklung.berlin.de/staedtebau/projekte/tegel

Ein großer Teil des Areals, der ursprünglich zur Jungfernheide gehörte, wird renaturiert. Für die Siedlungen "Cité Guynemer" und "Cité Pasteur" sowie für die "Mäckeritzwiesen" (der Flächennutzungsplan ist bereits entsprechend geändert) gilt Bestandsschutz.

Handlungsansätze - Anregungen - Visionen


Grafik entnommen aus dem Konzept der SPD Reinickendorf.

Die Reinickendorfer SPD hat sich bereits frühzeitig mit dem Thema der Nachnutzung des Flughafenareals in Tegel beschäftigt. Im Jahr 2009 wurden Handlungsansätze, Anregungen und Visionen aufgeschrieben und in einer gedruckten Version veröffentlicht. Unsere damaligen Ideen dienen heute den zuständigen Stellen in der Senatsverwaltung, bei der Tegel Projekt GmbH und im Bezirk als Grundlage zur Diskussion für die Entwicklung des ca. 466 ha großen Geländes:

Unsere Ideen gehen dabei auf Vorschläge der Flughafengesellschaft, dem NABU, der IHK, Architekten und Stadtplanern sowie weiteren Partnern zurück. Natürlich lade ich Sie herzlich ein, mir ihre Vorschläge und Ideen mitzuteilen, um sie mit in die breite, öffentliche Diskussion einzubeziehen.

Anbei finden Sie das Konzept der Reinickendorfer SPD: Handlungsansätze - Anregungen - Visionen: Die Zeit nach TXL.

 

Unterschriftenaktion: TXL zumachen!

Seit über 40 Jahren tragen die Bewohner im Norden Berlins die Belastungen des Flughafens in Tegel. Durch schwerwiegende Fehler bei der Planung und dem Bau des Flughafens BER, hat sich seine Eröffnung und damit auch die Schließung des Flughafen Tegel verzögert. Als Folge davon haben die Bürgerinnen und Bürger von Reinickendorf, Pankow und Spandau nun noch länger die Belastungen durch Fluglärm zu tragen.

Doch damit nicht genug! Teile der CDU und die FDP wollen den Flughafen Tegel auch nach der Eröffnung von BER offen lassen und damit die Anwohner im Norden Berlins weiter belasten. So sagte der Reinickendorfer CDU-Bundestagsabgeordnete Frank Steffel dem Handelsblatt: "Wenn sich die Rahmenbedingungen für den neuen Flughafen insbesondere hinsichtlich der Kapazitäten dauerhaft grundsätzlich verändern, sollte darüber nachgedacht werden den Flughafen Tegel nicht nur vorübergehend, sondern dauerhaft offen zu halten.”
Die Junge Union Reinickendorf (Nachwuchsorganisation der CDU) hat bereits 2013 mit den Worten „Wir sind voll auf TXL. Unsere Forderungen sind [...] mittelfristig die dauerhafte Offenhaltung des Flughafen Tegel durch Anpassung der Rechtslage...“ Unterschriften gesammelt.

Inzwischen hat sich eine Initiative unter Führung der FDP gesammelt, die mit einem Bürgerbegehren die Offenhaltung von Tegel erzwingen will.

Wir als Reinickendorfer SPD und viele andere, darunter mehrere Bürgerinitiativen wehren uns gegen diese Bestrebungen: Deshalb sagen wir NEIN, zur dauerhaften Offenhaltung des Flughafen Tegel!

Die Anwohner im Norden Berlins haben lange genug die Lasten des Fluglärms getragen. Damit muss so schnell wie möglich Schluss sein.

Deshalb fordert die SPD Reinickendorf, dass:

  1. der Flughafen BER so schnell wie möglich fertig gestellt wird!
  2. bis zu diesem Termin so viele Flüge wie möglich nach Schönefeld verlagert werden.
  3. das Nachtflugverbot in Tegel vollständig eingehalten wird!
  4. keine Leerflüge zwischen den Flughäfen mehr stattfinden.
  5. der Flughafen Tegel unmittelbar nach der Eröffnung des Flughafen BER geschlossen wird!

Helfen Sie mit, diese Forderungen umzusetzen und unterstützen Sie die Bürgerinitiativen unter www.tegelschliessen.de oder www.fluglaermtegel.de. Auch Facebook finden Sie eine Unterstützer-Seite: www.facebook.com/DankeTegel


Das Rechtsgutachten des ehemaligen Bundesrichters Dr. Stefan Paetow zum Volksentscheid Tegel vom 16.1.2018 finden Sie hier.

Am 9. Januar 2018 äußerte ich mich im Interview in der Sendung "Nahaufnahme" bei TV Berlin zur BER-Eröffnung 2020 und den kolportierten Mehrkosten (auch in Bezug auf das Thema Schallschutz in Tegel):

Am 28. Juni 2017 diskutierten wir bei einer Live-Diskussion am Flughafen Tegel im Deutschlandfunk: Link zum Beitrag auf Soundcloud

Am 26. Juni 2017 berichtete TV Berlin über die aktuelle Situation und führte hierzu ein Interview:

Am 21. Juni fand ein Streitgespräch mit Sebastian Czaja (FDP) im Veranstaltungssaal Maestral statt: Link zum Facebook-Stream der FDP

Bereits am 8. Juni 2016 fand ein Streitgespräch mit Sebastian Czaja (FDP) auf #ScopeBerlin statt:

Unsere eigene Unterschriftenaktion im Sommer 2013 (www.spd-reinickendorf.info/tegel-zumachen) war ein großer Erfolg: Viele tausend Menschen haben unterschrieben. Die Liste unserer Unterstützerinnen und Unterstützer haben wir dem damaligen Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit überreicht.

 

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Bürgersprechstunde
16.01.2019, 16:30 Uhr - 18:00 Uhr
Am Mittwoch, 16. Januar 2019 findet meine Bürgersprechstunde von 16:30-18:00 Uhr in meinem Bürgerbüro, im Waid …

Ausschuss für Wirtschaft, Energie, Betriebe
21.01.2019, 15:00 Uhr - 17:00 Uhr
Öffentliche Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft, Energie, Betriebe im Abgeordnetenhaus, Raum 376.