Wem gehört das Berliner Wasser?

Verbraucherschutz

Wasser ist die Grundlage allen Lebens auf der Erde. Und Wasser
wird knapp. Die erschreckenden Beispiele in vielen Ländern der
Dritten Welt dokumentieren diese Entwicklung.

„Wasser ist ein extrem wichtiges Gut!“, so das Credo von Jörg Stroedter, der am 15. Juni zum Auftakt der „Wochen der Reinickendorfer SPD“ zu einer Diskussionsrunde mit dem Vorstandsvorsitzenden der Berliner Wasserbetriebe, Jörg Simon, und dem Reinickendorfer SPD-Bürgermeisterkandidaten Andreas Höhne, Stadtrat für Soziales und Gesundheit, eingeladen hatte.

„Die Verträge zur Teilprivatisierung von 1999 waren falsch und müssen korrigiert werden“, stellte Stroedter einleitend fest. Durch Volksentscheid am 13. Februar 2011 war die Offenlegung dieser Verträge erzwungen worden – auf Initiative vom „Berliner Wassertisch“, der auch bei diesem Diskussionsabend vertreten war.

Der Vorstandsvorsitzende Simon konnte den zahlreichen Vorwürfen – zum Teil verbunden mit Fehlinformationen – immerhin entgegenhalten, dass die Berliner Wasserbetriebe, deren Mehrheitsanteile das Land Berlin hält, Wesentliches zur Modernisierung und Zukunftssicherung beigetragen haben.

Stroedter verwies darauf, dass eine Vorab-Stellungnahme des Bundeskartellamtes darauf hindeute, dass die Wasserpreise in Berlin zu hoch sind. Sollte diese Annahme offiziell bestätigt werden, müsste der vom Land Berlin für Rückkauf und Rekommunalisierung zu entrichtende
Betrag sich erkennbar verringern.

Nach den Worten Stroedters war die Entscheidung des Senats von 1999 angesichts der Berliner Finanzlage zwar verständlich, aber aus politischer und gesellschaftlicher Sicht falsch. Wie bei der S-Bahn muss nach seiner Ansicht hier eine Korrektur im Sinne der Berliner Bürgerinnen und Bürger vorgenommen werden.
ak

Anbei finden Sie die Einladung mit weiteren Informationen.

Dies war eine Veranstaltung im Rahmen der Wochen der Reinickendorfer SPD

 
 

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