Stroedter kritisiert Dobrindt - Verkehrsminister spielt „Bayern-Karte“

Pressemitteilung

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) hat in den vergangenen Tagen mehrfach behauptet, er könne sich die Offenhaltung des Flughafens Tegel auch nach Inbetriebnahme von BER vorstellen und dies solle man prüfen.

Hierzu erklärt der stellvertretende Vorsitzende der SPD-Fraktion im Berliner Abgeordnetenhaus Jörg Stroedter:

„Beim aktuellen Gepolter des Bundesverkehrsministers Alexander Dobrindt rund um das Thema Flughafen Tegel, handelt es sich um reine Nebelkerzen und Wahlkampftaktik.

CSU-Mann Dobrindt spielt schlicht die bayerische Karte aus. Ihm geht es nicht um eine realistische Verkehrspolitik für die Hauptstadt Berlin. Ganz im Gegenteil. Dobrindt geht es um eine Schwächung der Hauptstadtregion zugunsten seiner Heimat München.

Ziel des Bundesverkehrsministers ist es ganz eindeutig, München auf Kosten von Berlin zu stärken. Das ist ein infames Spiel, das schnellstmöglich ein Ende haben muss!

Vom Mitgesellschafter Bund erwarte ich endlich wieder Professionalität und verlässliche Aussagen. Denn die Beschlusslage zu Tegel ist eindeutig und auch der Bund will Tegel nicht offenhalten.“

Der Bund ist als Mitgesellschafter der Flughafengesellschaft Berlin-Brandenburg mit Staatssekretär Rainer Bomba im Aufsichtsrat vertreten.

V.i.S.d.P. Jörg Stroedter, MdA

Link zur Pressemitteilung vom 12. Juli 2017

Presse:
Berliner Morgenpost: Berlins Tor zur Welt; 12. Juli 2017

 
 
 

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