Rückkehr der Ellef-Ringnes-Grundschule gefordert

Schule

Jörg Stroedter fordert von der Reinickendorfer Schulstadträtin, Kathrin Schulze-Berndt (CDU) einen angemessenen Umgang mit den betroffenen Kindern und Eltern der Ellef-Ringnes-Grundschule, die nach einem Brand im Oktober 2013 vom Standort im Stolpmünder Weg in die leerstehende Schule im Erpelgrund ziehen musste.
 

Jörg Stroedter kritisiert, dass die getroffene Zusage, die Schule würde nach der Sanierung wieder an den alten Standort zurückkehren, nun nicht mehr eingehalten wird:
„Frau Schulze-Berndt hat Ihr Versprechen gebrochen, den Umzug der Ellef-Ringnes-Grundschule schnell und unbürokratisch im Sinne von Kindern und Eltern über die Bühne zu bringen. Es zeugt nicht von verlässlichem Verhalten und macht auch keinen Sinn, den Standort am Erpelgrund halten zu wollen, wenn wenige hundert Meter entfernt, die Otfried-Preußler-Grundschule für Schülerinnen und Schüler der Region zur Verfügung steht.
Eine verlässliche Schulplanung wäre es, getroffene Verabredungen zu halten und Grundschulen dort anzusiedeln, wo sie gebraucht werden. Auf den Erhalt des Standorts im Erpelgrund hat Frau Schulze-Berndt bereits vor Jahren verzichten wollen. Die Ellef-Ringnes-Grundschule im Stolpmünder Weg unterzubringen macht Sinn, weil dort sonst mittelfristig eine Unterversorgung entstehen würde. Aufgrund von Wohnungsneubau und kontinuierlichem Zuzug von Familien ist mit einem deutlichen Mehrbedarf an Grundschulplätzen in der Region zu rechnen.
Als höchst bedenklich ist auch das von Frau Schulze-Berndt herangezogene Votum in der Schulkonferenz der Ellef-Ringnes-Grundschule zu betrachten. Wenn sich in der Schulkonferenz von zehn Stimmberechtigten nur vier Personen für den Verbleib der Grundschule am derzeitigen Standort aussprechen, drei Personen dagegen stimmen und sich drei enthalten, dann ist das im demokratischen Sinne kein Votum für den Verbleib.“
Jörg Stroedter schließt sich dem Vorschlag der SPD-Fraktion in der BVV an, vor einer endgültigen Entscheidung einen runden Tisch mit den betroffenen Schulen, Kitas, Eltern und Gremien einzuberufen, um die langfristigen Folgen der Standortentscheidung für die Grundschulregion Heiligensee transparent und öffentlich zu diskutieren.

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