Jörg Stroedter zur Forderung der Bäderbetriebe

Sport

Den stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der Berliner SPD im Abgeordnetenhaus, Jörg Stroedter, hat die Forderung vom Chef der Berliner Bäderbetriebe, Klaus Lipinsky, zum Einen eine neue Preisstruktur einzuführen, zum Anderen mehr öffentliche Gelder für die Unterhaltung der Schwimmbäder zu bekommen, nicht überzeugt.

„Die letzten fünf Jahre haben mich nicht überzeugt“, sagte Jörg Stroedter gegenüber dem Berliner Tagesspiegel. Die Forderung von Lipinsky stehe auch im Zusammenhang mit der bevorstehenden Vertragsverlängerung der Vorstände, die durch das Parlament genehmigt werden müsse.
Als „nicht zwingend positiv“ betrachte Stroedter die Arbeit der bisherigen Vorstände. Auch missfällt Stroedter sowie seinen Kollegen aus dem Ausschuss für Beteiligungen und Controlling im Berliner Abgeordnetenhaus, dass "wieder kein Konzept vorgelegt" worden sei, wie man die Attraktivität der Bäder steigern könne. „Die Bäderbetriebe wollen nur noch mehr Geld. So geht das nicht weiter", sagte Stroedter.
Bisher erhielten die Bäder ca. 41 Millionen € aus dem Berliner Landeshaushalt. Künftig wollten sie fünf Millionen € mehr. Allerdings seien erst zehn der 37 Bäder energetisch saniert worden - "das sei zu wenig", so die einhellige Meinung im Ausschuss.

Berliner Tagesspiegel: Bäderbetriebe wollen neue Preise; 17. Februar 2012

 
 
 

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