Jörg Stroedter beim AfA-Dialog

Arbeit

Foto: Christian Haß (AfA)

Beim Dialog der Arbeitsgemeinschaft für Arbeitnehmerfragen in der SPD (AfA) zum Thema "Prekäre Arbeit und tariffreie Bereiche im Verantwortungsbereich des Landes Berlin - Was tun?" war u.a. auch Jörg Stroedter zu Gast.

Nachdem die Beschäftigten und GerwerkschafterInnen aus verschiedenen Bereichen berichtet hatten, kamen am Abend des 16. Septembers 2014 auch die Vertreterinnen und Vertreter der Berliner SPD zu Wort.

Jörg Stroedter mahnte dabei an, dass viele Forderungen und Beschlüsse der SPD bereits jahrelang existierten, aber nicht umgesetzt würden. "Viele öffentliche Unternehmen gehen fahrlässig mit ihren Bediensteten und deren Interessen um - aktuell gibt es Streit bei Vivantes." Gemeinsam mit dem Fraktionsvorsitzenden der SPD im Berliner Abgeordnetenhaus, Raed Saleh, wolle er sich dafür einsetzen, dass die Interessen der Vivantes-Kollegen stärker in den Fokus genommen werden.

Die Vergabepraxis von Aufträgen an öffentliche Unternehmen war erst unter dem Rot-roten Senat geändert worden. Stroedter: "Es reicht nicht aus, Mindestlöhne im Unternehmen zu zahlen. Und es geht erst recht nicht an, dass dann dutzende Tochtergesellschaften gegründet werden, die dann ganz anders verfahren."

 
 
 

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