Herzlich Willkommen

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Reinickendorferinnen und Reinickendorfer,

ich darf Sie sehr herzlich auf meiner Homepage begrüßen und freue mich, dass Sie den Weg hierher gefunden haben. Ich bin Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses und stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion sowie Sprecher für Landesbeteiligungen, Energie und Betriebe.

Hier erfahren Sie näheres über mich, meine Politik und die SPD in Berlin und Reinickendorf.  Haben Sie ein persönliches Anliegen, das die Politik lösen kann? Dann können Sie mich selbstverständlich jederzeit kontaktieren oder besuchen Sie mich doch einfach in einer meiner Bürgersprechstunden.

Als Abgeordneter für den Wahlkreis Reinickendorf-Mitte und -West, setze ich mich aktiv für Sie und die Menschen in unserem Bezirk ein.

Herzliche Grüße

Ihr

 Jörg Stroedter, MdA

 
 

Allgemein BER die Neunte - Marks oder Murks

Auf der Sitzung am 15. Februar ging es mal wieder um Technik und Machbarkeit. Der nach seinen Aussagen 7. Technikchef auf dem BER Marks, schilderte zunächst das, was er im August 2014 vorfand. Die Liste der Mängel seines Vorgängers Amann verlängerte sich innerhalb von zwei Wochen von 90.000 auf 155.000 erkennbare Mängel und man habe bis Oktober versucht eine Struktur in die weitere Vorgehensweise zu bringen. Dabei stellte er klar, dass jedes Gewerk für sich das größte jemals in Deutschland gebaute seiner Art sei. Also auch für einen ausgewiesenen Spezialisten für Gebäudetechnik eine echte Herausforderung.
Ein großes Problem war, dass man sich auf externe Spezialisten nicht verlassen konnte, da diese nicht an einem zügigen Baufortschritt interessiert waren. Aus diesem Grund wurden von der FBB Experten direkt eingestellt.
Das Hauptproblem für alle Flughafenchefs waren die Kabelgewerke, die immer wieder als nahezu fertig deklariert wurden, sich dann aber als nicht genehmigungsfähig herausstellten. Gründe dafür waren die während der langen Bauzeit sich ändernden Genehmigungsbedingungen und die von der Flughafengesellschaft nachträglich eingebrachten Planänderungen.
Dies führte dazu, dass 40 Kilometer Kabel neu verlegt werden mussten. Eine Zahl, die selbst bei der Größe des BER ein Problem darstellt, da der Platz bei einer solchen Größenordnung kaum ausreicht. Die fünf an der Durchführung arbeitenden Firmen hätten sich gegenseitig für die Verursachung von Mängeln bezichtigt und die Sachverständigen haben ständig neue Nachforderungen gestellt.
Jeder, der schon einmal einen größeren Bau durchgeführt hat weiß, dass es eine hundertprozentige Fertigstellung und deren Abnahme nicht geben kann. Es wird immer etwas nachgebessert werden müssen. Und bei dieser Baustelle ist eine Bauordnung wie die Brandenburger einfach nicht zeitgemäß und sie sollte den vergleichbaren in den anderen Bundesländern angeglichen werden. Der BER drohe sonst zu einer „Never-ending-story“ zu werden.
 

Veröffentlicht am 20.02.2019

 

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