Faire Lohne. Eine sichere Rente.

 

Gute Arbeit und faire Löhne für alle.

Die Einkommen der reichsten 10% unserer Gesellschaft sind in den letzten 20 Jahren um über 30% gestiegen. Dagegen haben die unteren Einkommensgruppen effektive Einkommensverluste von 13% hinnehmen müssen. Die Schere zwischen Arm und Reich darf nicht weiter auseinander gehen!

Deswegen haben wir 2015 den flächendeckenden Mindestlohn durchgesetzt, von dem knapp 4 Millionen Menschen in Deutschland profitieren. Seit dem 1. Januar 2015 gilt bundesweit eine Lohnuntergrenze von brutto 8,50 Euro pro Stunde. Für uns ist es wichtig, dass die Menschen von dem Lohn, den sie für ihre Arbeit erhalten, auch leben können! Leih- und Zeitarbeiter sollen den gleichen Lohn wie ihre festangestellten Kolleginnen und Kollegen erhalten. Die Auswüchse der Minijobs müssen eingedämmt werden. Zusammen mit der SPD trete ich für Vollbeschäftigung und mehr sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ein.

Gute Arbeit muss gut entlohnt werden. Es zeigt sich, dass die Horrorvorstellungen der Wirtschaft und der Union nicht bewahrheitet haben. Es mussten keine Stellen abgebaut werden, die Wirtschaft musste keine großen Verluste hinnehmen oder unsere Bürger haben an Lebensqualität gewonnen. DGB-Vorstandsmitglied Stefan Körzell zieht Bilanz: „Insbesondere Frauen, Ungelernte, Beschäftigte in Dienstleistungsbranchen und in Ostdeutschland profitieren vom gesetzlichen Mindestlohn.“

Zusätzlich zeigt sich: Wir brauchen insgesamt höhere Lohnabschlüsse. Auch die Binnenkonjunktur wird dadurch gefördert und letztlich können nur so, Arbeitsplätze und eine sichere Rente garantiert werden.

Der Mindestlohn ist da – ist jetzt genug für unsere Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer getan?

Ein Mindestlohnvon 8,50,- € ist nicht genug: Die Rechte der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer sowie der Betriebsräte müssen endlich wieder gestärkt werden. Der Kündigungsschutz muss erhalten bleiben und die Mitbestimmung im Betrieb wieder etwas zählen. Die Überwachung von Kolleginnen und Kollegen am Arbeitsplatz muss ein Ende haben. Arbeit muss familienfreundlich gestaltet sein und echte Chancen für einen sozialen "Gleicher Lohn für gleiche Arbeit" - dieses Credo soll nicht nur im Bereich der Leiharbeit durchgesetzt werden, es gilt genauso für die Verdienstmöglichkeiten von Frauen.

Eine sichere Rente

Leistung muss sich lohnen. Das heißt auch: Zu harter Arbeit gehört eine gute Rente. Als einzige Partei haben wir ein schlüssiges Rentenkonzept, das Antworten gibt auf drohende Altersarmut. Wer lange gearbeitet hat, wird nicht mehr zum Sozialamt gehen müssen, um die Rente aufzustocken: Bei 40 Versicherungsjahren und 30 Beitragsjahren wird es mindestens die Solidarrente von 850 Euro geben. Und wer nicht mehr arbeiten kann wird ohne Abschläge die Erwerbsminderungsrente bekommen. Keine Abzüge werden auch Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer haben, wenn sie früh in den Job eingestiegen sind und mit 63 in den Ruhestand gehen wollen: Bei 45 Versicherungsjahren gibt es die volle Rente.

Die betriebliche Altersvorsorge wird die SPD weiter stärken und für ein einheitliches Rentensystem in Ost- und Westdeutschland sorgen. Über 20 Jahre nach der deutschen Einheit ist das längst überfällig. Außerdem brauchen wir flexiblere und individuelle Möglichkeiten im Übergang vom Erwerbsleben zur Rente.

 

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